Turmendspiele Teil 3 Turm gegen 2 Bauern

TURM gegen 2 BAUERN

Bei  derartigen Endspielen  ist darauf zu  achten, dass  die Rollen zwischen König und Turm richtig verteilt sind. Wichtig ist:

1.  Der Turm kontrolliert von hinten das Umwandlungsfeld des vorderen Bauern.

2.  Der König greift den rückwärtigen Bauern an.

3.  Es ist scharf darüber zu wachen, dass der Gegner dieses Zusammenwirken nicht vereitelt.

 

1

Weiß am Zuge hält remis.


 

Das  folgende  Beispiel zeigt verschiedene  Methoden  die  Bauern aufzuhalten.

A

2

Kopajew 1958

Schwarz am Zuge hält remis.


 

B

3

Kopajew 1958

Schwarz am Zuge hält remis.


 

C

4

Kopajew 1958

Schwarz am Zuge hält remis.


 

Isolierte  Bauern sind  für einen Turm weniger  gefährlich  als verbundene.Selbst  wenn sie die vorletzte  Reihe erreicht  haben, können sie nicht ohne die Hilfe ihres Königs zur Dame gehen.

Beträgt der Abstand zwischen  den Bauern  mehr  als 3 Linien, gelingt es dem Turm auch ohne König das Gleichgewicht zu halten.

 5

Reti 1929

Weiß am Zuge hält Remis.


 

Isolierte Bauern sind  in  der Regel am stärksten, wenn der Abstand zwischen  ihnen  eine Linie beträgt  da der König sie  in diesem Fall leicht unterstützen kann.

Die  übliche Bekämpfungsmethode, wenn der Turm auf sich  allein gestellt ist, besteht  darin, den weiter vorgerückten Bauern anzugreifen, den König durch Schachgebote zu zwingen, ein Feld vor ihm  zu  betreten und dann den anderen Bauern zu erobern.

Bei der nächsten Stellung, kommt es darauf an wer am Zuge ist.

6

Chassin – Geller  Leningrad, 1954

Weiß am Zuge gewinnt.


 

7

Chassin – Geller  Leningrad, 1954

Schwarz am Zuge hält Remis.

 

0 Comments

Submit a Comment

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert