Das Portugisische Gambit ist eine scharfe Nebenvariante im Skandinavier. Objektiv betrachtet ist das Gambit nicht ganz korrekt, aber praktisch gut spielbar. Weiß muss genau spielen, sonst wird er überrollt. Eine gute Überraschungswaffe für Schwarz. Es lohnt sich die Waffe auch mal anzuwenden.
Theorie, Homburg, 27.04.2026
Im Nachfolgenden sehen wir einige Musterpartien zu den wichtigsten Zügen. Nach den Zügen 1.e4 d5 2.exd5 Sf6 3.d4 Lg4 hat Weiß jetzt folgende Antworten:
4.f3 … 4.Le2 … 4.Sf3 … 4.Lb5+ …
4.f3 … Der gierigste Zug. Weiß will den Bauern behalten. Dies führt zu den verwickeltsten Variante und Stellungen im Portugiesischen Gambit. Siehe hierzu folgende Musterpartien.
Im 5. Zug kann Weiß auch noch 5.Lb5+ … versuchen.
SCO-ch, Aviemore, 1997
Graz op, Graz, 1997
Im 7. Zug hat Weiß wieder verschiedene Möglichkeiten. Jetzt muss sich Weiß noch entscheiden, ob er ganz scharf spielen will oder es etwas langsamer angehen will:
7.exf7+ …
Lalin op, Lalin, 1994
Geneve op, Geneve, 1999
Guben op, Guben, 2000
7.Le3 …
EUCup 17th, Panormo, 2001
POR-CHN, Macau, 1996
AUS-ch, Melbourne, 1997
7.Se2 …
Torcy op, Torcy, 1991
Zaragoza-B op, Zaragoza, 1996
7.d5 …
Zalakaros op 19th, Zalakaros, 2000
Politiken Cup, Copenhagen, 2001
Pan American-ch U20 Girls, Macas, 2000
4.Le2 … Ein Zug der Schwarz keinerlei Probleme bereitet. Siehe hierzu die nachfolgenden Musterpartien.
POR-CHN, Macau, 1996
Passau op, Passau, 1997
Aberdeen op, Aberdeen, 1996
4.Sf3 … Weiß spielt solide. Ein Zug der Schwarz auch keinerlei Probleme bereitet. Siehe hierzu die nachfolgenden Musterpartien.
Niksic, 2000
Linares Anibal op 8th, Linares, 2001
Linares zt, Linares, 1995
4.Lb5+ … soll der beste Zug für Weiß sein. Die Musterpartien sagen was anderes.
CUB-ch sf, Villa Clara, 1995
Moscow-ch, Moscow, 1996
Moscow-ch, Moscow, 1996

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