Einführung in die Aljechin-Verteidigung Teil 1 – Übersicht und Einleitung

Buchcover „Aljechin-Verteidigung“, Edition Jung

Die Aljechin-Verteidigung gehört zu den ungewöhnlichsten und strategisch interessantesten Antworten auf den weißen Königsbauernzug 1. e4. Die Eröffnung ist nach dem früheren Weltmeister Alexander Aljechin benannt, der diese Verteidigung in den 1920er-Jahren bekannt machte und ihre dynamischen Möglichkeiten demonstrierte.
Das Grundprinzip unterscheidet sich deutlich von klassischen Eröffnungen: Schwarz versucht zunächst nicht unbedingt, das Zentrum mit eigenen Bauern zu besetzen. Stattdessen reizt er Weiß dazu, seine Bauern vorzuschieben. Diese Bauern können Raum gewinnen, aber zugleich zu Angriffsobjekten werden.

Die Grundidee der Eröffnung ist:

– Nach 1.e4 Sf6 hat Schwarz mehrere strategische Ziele:

– den e4-Bauern unter Druck setzen,

– Weiß zu einer Vorwärtsbewegung im Zentrum provozieren,

– das weiße Bauernzentrum später z.B. mit …d6 und/oder …c5 angreifen,

– die weißen Bauern möglichst zu einem überdehnten Zentrum werden lassen,

– anschließend gegen die vorgeschobenen Bauern spielen.

Die Theorie ist in 8 Varianten unterteilt.

Eine detailierte Übersicht über die einzelnen Varianten befindet sich in Teil 2.

Eine kurze Einführung in die einzelnen Varianten fogt in Teil 3.

In Teil 4 folgt zu jeder Variante eine Musterpartie.

Weiterlesen Teil 2 Variantenübersicht.

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