Schachfieber

Das Portal für Schachbegeisterte

Gerd Wilhelm Hörning, Gerhard Josten und Martin Minski

Wege zu Schachstudien

Die Schachkomposition ist so alt wie das Schachspiel selbst. Als in alten Zeiten dieses Spiel der Könige erschaffen wurde, begannen die Spieler unmittelbar danach, besonders spektakuläre und lehrreiche Endspiele zu sammeln und zu analysieren. Bald darauf versuchten sie, solche Endspiele selbst zu entwerfen. Damit war die Schachkomposition geboren.

Heute wird die Komposition von Endspielstudien und Problemen sehr bildhaft als „Schachpoesie“ bezeichnet. Nach meiner Meinung gleichen echte Schachpoeten den Magiern oder Zauberern. Um es zu verdeutlichen:
Solch ein Magier verstreut Schachfiguren über das Schachbrett. Plötzlich erwachen diese Figuren zum Leben und beginnen, erstaunliche und zauberhafte Vorführungen zu vollbringen, so als würden sie der Bewegung eines Zauberstabs folgen, während sie in Wirklichkeit der Fantasie und der Kunstfertigkeit des Komponisten entspringen.

So entstehen Schauspiele und Komödien, Tragödien und Varietés. Wie im wirklichen Theater folgen wir mit Emotionen den Ereignissen, die sich auf dem Schachbrett abspielen, und befürchten ungeahnte Wendungen. Danach sind wir alle erleichtert, wenn es zu einem glücklichen Ende kommt. Kurz gesagt, jede gute moderne Komposition kann mit einer theatralischen
Aufführung verglichen werden. Daher ist es nicht überraschend, dass solche Endspielstudien und Probleme in der Lage sind, Bewunderung und Entzücken hervorzurufen, Leidenschaften, die nicht nur den Verstand ansprechen, sondern auch die menschliche Seele erfreuen.

In diesem Buch findet der Leser eine Anzahl solcher Beispiele. Das heißt, er wird hier bekannt gemacht mit wahren Werken der Schachkunst, die die Schönheit menschlichen Geistes demonstrieren.

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